Ausstellung


Entdecken Sie die faszinierende Historie des königlichen Porzellans in der Erlebnisausstellung KPMWELT, direkt auf dem Manufakturgelände am Berliner Tiergarten.

Der Dauerausstellung im KPMQUARTIER gelingt es, bezaubernd und fesselnd zugleich zu sein. Genießen Sie die weiße Pracht von der Entstehung bis hin zur Formvollendung und Dekoration.

Zu Beginn des Rundgangs begegnet dem Besucher die Geschichte des blauen Zepters, des Markenzeichens der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Als Vorbild für die Kuppel über dem Zepterraum dient der Sternenhimmel, den Karl Friedrich Schinkel 1816 für das Bühnenbild der ersten Aufführung von Mozarts Zauberflöte in Berlin entworfen hatte.

Exponate aus drei Jahrhunderten

Eine außergewöhnliche Raritätensammlung
Eine außergewöhnliche Raritätensammlung

Nach einer Auswahl von Stücken aus der Anfangsphase der Berliner Manufaktur (unter Wilhelm Kaspar Wegely und Johann Ernst Gotzkowsky) stehen Teile aus Tafelservicen im Mittelpunkt, die Friedrich der Große für seine Schlösser fertigen ließ.

In den Vitrinen finden sich Hauptzeugnisse sowohl der Formgebung als auch der Ornamentik. Hier zeigen die Exponate vor allem die Goldgravur sowie die Blumen- und Vedutenmalerei. Durch sie etablierte sich die KPM schon früh an der Spitze der europäischen Porzellanherstellung.

Dem Historismus im späten 19. Jahrhundert verdankt das Berliner Porzellan raffinierte Dekore, zukunftsweisende Techniken auf dem Gebiet der Glasur und nicht zuletzt die Weichmalerei mit ihrer atmosphärischen Erfassung von Blumen und Landschaften. Aus der Fülle der im KPM-Archiv erhaltenen Entwürfe der Moderne, vom Jugendstil bis zur Gegenwart, lässt sich nur ein kleiner Ausschnitt zeigen. Die Manufaktur öffnete sich im 20. Jahrhundert wie keine andere neuen künstlerischen Tendenzen und brachte Porzellane hervor, die zeitlos wirken und in ihrer Eleganz in jeder Hinsicht neben den Werken aus älterer Zeit bestehen.

Visualisierung künstlerischen Handwerks

Aufregend inszeniert: der künstlerische Prozess
Aufregend inszeniert: der künstlerische Prozess

Ein Kernstück der Ausstellung ist die aufwändig gestaltete Präsentation in der historischen Ringkammer-Ofenhalle. In den einzelnen Ofenkammern erhalten Sie Informationen über die Qualität des Porzellans und den Entstehungsprozess einzelner Gegenstände. Sie erfahren, wie ein künstlerischer Entwurf entsteht – von der ersten Linie bis zum konvex-konkaven Modell mit seinem spannungsreichen Spiel von Licht und Schatten. Außerdem erleben Sie den Facettenreichtum der Porzellanmalerei mit den ihr zugrunde liegenden Studien und Vorlagen.

Besuch in der „Schatzkammer“ der Manufaktur

Der weitere Rundgang führt Sie in den inneren Bereich der Manufaktur und gestattet einen Blick in das Modellarchiv. Hier bestätigt sich die Vermutung, dass die KPM über eine fast unendliche Zahl verschiedener vorhandener Formen verfügt. Hier ist im Laufe von zweieinhalb Jahrhunderten ein  unermesslicher Reichtum an Gestalt gewordenen Ideen entstanden.

Vorführungen an Schauarbeitsplätzen

Eine Graveurin bei der Arbeit am „Schinkelkorb“
Eine Graveurin bei der Arbeit am „Antiken Zuckerkorb“

Vom Modellkeller aus gelangen Sie in eine Schauwerkstatt. Stand bisher vor allem das ästhetische Erscheinungsbild des Porzellangegenstands im Vordergrund, so können Sie nun den Handwerkern und Künstlern beim Garnieren oder Bemalen über die Schulter sehen. Hier erhalten Sie unvergessliche Einblicke in das kunstvolle Schaffen der Manufakturisten. Verfallen Sie – wie einst Friedrich der Große – dem Glanz der kostbaren Einzelstücke!

Königlicher Glanz und festliche Tafel

Der Boccherini-Saal
Der Boccherini-Saal

Im festlichen Boccherini-Saal ist eine große Tafel mit einem kostbar gestalteten Service aus dem späten 19. Jahrhundert gedeckt: Dort wird einem bewusst, welche Schönheit luxuriöse Repräsentation einst hervorzubringen wusste – eine Schönheit, die zum Genuss einlädt und in Schlössern und Museen heute für jedermann zugänglich ist. 

Der die Ausstellung abschließende Raum zum Thema Modern Living macht es deutlich: Gegenüber vergangenen Zeiten hat Porzellan im Leben der Menschen von heute keineswegs an Bedeutung verloren. Damit ist eine Brücke zur KPM-Verkaufsgalerie geschlagen. Nach dem Erlebnis der Ausstellung betritt man sie mit anderen Augen – vielleicht auch mit dem Wunsch, ein kostbares Objekt aus handgefertigtem Porzellan mit nach Hause zu nehmen.

Wenn Sie noch Fragen haben, rufen Sie uns unter der Telefonnummer +49 (0)30 390 09-0 an oder schreiben Sie uns eine E-Mail an kpmwelt@kpm-berlin.com. Wir setzen uns umgehehend mit Ihnen in Verbindung.