Designer


Gestalter der KPM

In jeder Epoche gestalteten herausragende Künstler und Designer die Porzellane der KPM. Unter ihnen finden sich im 19. Jahrhundert Namen wie Karl Friedrich Schinkel, Christian Daniel Rauch und Johann Gottfried Schadow. Im 20. Jahrhundert schufen Gerhard Marcks, Trude Petri, Marguerite Friedlaender, Wolf Karnagel und Enzo Mari wegweisende Entwürfe. Noch heute erfreuen sich das klassizistische Service KURLAND und die Service der Neuen Sachlichkeit und des Bauhauses, URBINO und ARKADIA, großer Beliebtheit.

Neben den zeitlosen Formen haben die frei von Hand gemalten, naturalistischen Blumenmalereien den Stil der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin nachhaltig geprägt. Die Gestaltung der Motive bestimmt jeder Maler im Rahmen der Vorgaben des Dekors selbst. Damit wird jedes Stück zum Unikat. Dafür bürgt der Reichsapfel neben dem kobaltblauen Zepter.

Adolph Amberg  (1874-1913)

Adolph Amberg in seinem Atelier, 1903
Adolph Amberg in seinem Atelier, 1903

Nach dem Besuch der Hanauer Zeichenakademie lernte Adolph Amberg in der Unterrichtsanstalt des Kunstgewerbemuseums Berlin. Bis 1904 schuf er Entwürfe für Silbergeräte der Firma P. Bruckmann & Söhne. Anschließend studierte er an der Pariser Académie Julien als Meisterschüler des Bildhauers Louis Tuaillon. Auf der Weltausstellung in Brüssel von 1910 wurde sein Entwurf HOCHZEITSZUG mit einer Goldmedaille ausgezeichnet. 

Werke der KPM 

1904/05 entwarf Amberg den HOCHZEITSZUG für die KPM. Der mehrteilige figürliche Tafelaufsatz wurde für die Hochzeit des Kronprinzen Friedrich Wilhelm von Preußen mit Cecilie von Mecklenburg-Schwerin in Auftrag gegeben. Die Braut und der Bräutigam stehen bei diesem Tafelaufsatz im Mittelpunkt und werden von Vertretern verschiedener Kontinente begleitet.

Die grazile und tänzerische Bewegung der CHINESIN MIT PAPAGEI sowie die flächige Bemalung ihres eng anliegenden Gewandes unterstreichen den kapriziösen Reiz dieses Ensembles. Wegen seiner Freizügigkeit kam der Entwurf zunächst nicht zur Ausführung. Die KPM kaufte die Modelle 1908 und führte sie anschließend aus.

Marguerite Friedlaender  (1896-1985)

Marguerite Friedländer

Nach dem Studium an der Hochschule für Angewandte Kunst in Berlin trat Marguerite Friedlaender 1919 in das Staatliche Bauhaus Weimar ein. 1929 wurde sie Leiterin der Keramikwerkstatt der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein in Halle (Saale). 1933 wurde sie aufgrund ihrer jüdischen Herkunft entlassen. Sie emigrierte zunächst in die Niederlande und 1940 in die USA. 

Werke der KPM 

Im Rahmen der Zusammenarbeit der KPM mit der berühmten Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein entstanden zahlreiche Entwürfe für Gebrauchsporzellan, die später in Berlin umgesetzt wurden.

1929 gestaltete die Keramikerin das Mokkaservice der Form HALLE. Das Service ist durch seine sachliche und klare Formgebung geprägt. Die zylindrische Form der Kanne folgt dem Gestaltungsideal der Neuen Sachlichkeit.

1931 entwickelte Marguerite Friedlaender die Vasengruppe HALLE, die die keramisch handwerkliche Tradition des Bauhauses fortsetzt.

Ludwig Gies  (1887-1966)

Ludwig Gies, um 1925
Ludwig Gies, um 1925

Ludwig Gies begann 1902 in München seine Ausbildung als Metalltreiber und Ziseleur. Anschließend absolvierte er ein Studium der Bildhauerei an der Königlichen Kunstgewerbeschule in München. Ab 1924 leitete er an den Vereinigten Staatsschulen für freie und angewandte Kunst in Berlin die Klasse für Plastik. 1938 wurde er von den Nationalsozialisten aus dem Lehramt entlassen. 1950 bis 1962 war er Professor für Bildhauerei an den Kölner Werkschulen. 

Werke der KPM 

Während seiner Lehrtätigkeit in Berlin schuf Ludwig Gies zahlreiche Plastiken und Medaillen für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin. 1926 entstand die Plastik MONDSCHAF nach dem gleichnamigen Gedicht von Christian Morgenstern. Der Kopf ragt diagonal aus dem kubusartigen Körper des Tieres hervor, das Fell ist durch geschwungene Wellen betont. 

Gerhard Gollwitzer  (1906-1973)

Gerhard Gollwitzer

Nach dem Kunststudium in Starnberg, München und Berlin arbeitete Gerhard Gollwitzer ab 1931 als Kunsterzieher. Fünf Jahre später begann der Graphiker, Kunstpädagoge und Schriftsteller als künstlerischer Mitarbeiter bei der Staatlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Ab 1941 wurde er ihr künstlerischer Leiter.1946 wurde Gollwitzer an die Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart berufen. 

Werke der KPM 

Gollwitzers Interesse galt vor allem dem Reliefdekor. So entstand 1940 das Service FELDBLUME AUF BORD. Die Form stammt von Trude Petri. Gollwitzer entwarf dazu ein Reliefdekor, das feine Gräser, Wiesenblumen und Insekten zeigt.

Von Gerhard Gollwitzer stammt auch der HEXENBECHER. Sein Reliefdekor stellt Szenen aus Goethes Faust dar.

 

Gerhard Marcks  (1889-1981)

Gerhard Marcks

Der Berliner Gerhard Marcks war zunächst als Bildhauer, Grafiker und Gestalter tätig, bevor er ab 1908 mit Richard Scheibe in einer Werkstattgemeinschaft arbeitete. 1919 wurde er als Formmeister der Keramikwerkstatt an das Bauhaus in Weimar berufen.

Ab 1925 folgte eine Lehrtätigkeit als Keramiker an der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein, die ihm das Amt des Direktors antrug. Von den Nationalsozialisten wurde Marcks 1933 wegen seines Eintretens für jüdische Kollegen aus dem Lehramt entlassen und erhielt Ausstellungsverbot. Nach dem Krieg unterrichtete er an der Landeskunstschule in Hamburg.

Werke der KPM

1929 entwarf Gerhard Marcks den KONFEKTSCHALENSATZ nach dem Vorbild des funktionalen Laborporzellans der KPM. Das siebenteilige Set besteht aus einem Plateau und sechs rechteckigen Schalen.

Enzo Mari  (*1932)

Enzo Mari

Enzo Mari studierte an der Accademia di Belle Arti di Brera in Mailand. Anschließend arbeitete er als freier Designer und war seit 1963 Koordinator der Künstlergruppe „Nuove Tendenze“. Von 1976-79 war Enzo Mari Vorsitzender der italienischen Gesellschaft für Design. Er hält eine Ehrenprofessur an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. Seine Möbel- und Produktentwürfe machten ihn als Designer international bekannt. Mari setzt sich in seiner Arbeit mit Fragen der visuellen Wahrnehmung auseinander. Sein Stil zeichnet sich durch Eindeutigkeit der Form und Funktionalität aus.

Werke der KPM 

Die MARI-Vasen von 1994 zeichnen sich durch ihre schlanke, vertikal aufstrebende Form aus. Sie sind auf einen Fuß aus gebürstetem Stahl montiert.

Mit ihren konkav und konvex gestalteten Fahnen zeigen die aufeinander gestellten Teller und Schalen des Tafelservice BERLIN aus dem Jahr 1996 die Form einer sich öffnenden Blüte. Die einzelnen Bestandteile des Services sind vielfältig kombinierbar und lassen sich variabel nutzen.

Friedrich Elias Meyer  (1723-1785)

Friedrich Elias Meyer, Selbstbildnis am Arbeitstisch
Friedrich Elias Meyer, Selbstbildnis am Arbeitstisch

Nach seiner Lehre bei Michael Grünbeck in Gotha wurde Friedrich Elias Meyer Hofbildhauer des Fürsten Heinrich von Schwarzburg-Sondershausen. Dort warb ihn 1746 Herzog Ernst August von Sachsen-Weimar-Eisenach ab. Zwei Jahre später wurde Meyer Mitarbeiter von Joachim Kaendler in der Meissner Porzellan Manufaktur. 1761 wechselte er nach Berlin und war zunächst Modellmeister in der „Fabrique de Porcelaine de Berlin“ von Johann Ernst Gotzkowski. Nach Gründung der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin wurde Meyer ihr erster Modellmeister. 

Werke der KPM 

1763 gestaltete Friedrich Elias Meyer das Service RELIEFZIERAT als eines von mehr als zwanzig Servicen, die nach den Vorstellungen des Königs Friedrich II. gefertigt wurden. Ursprünglich für das Neue Palais in Potsdam entwickelt gilt RELIEFZIERAT als eines der künstlerisch anspruchsvollsten Rokoko-Service.

 

Tommi Parzinger  (1903-1981)

Tommi Parzinger

Nach einem Studium an der Königlichen Kunstgewerbeschule in München, stellte der Graphiker und Designer Entwürfe für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin her. Er emigrierte 1930 nach New York und gründete dort 1939 sein eigenes Designbüro. 

Werke der KPM 

1926 entwarf Tommi Parziger für die KPM den SCOTCH TERRIER und den DRAHTHAARTERRIER. Die verspielten Hundefiguren im Stil des Art déco werden noch heute hergestellt.

Trude Petri  (1906-1998)

Trude Petri

Trude Petri begann 1925 eine Ausbildung zur Töpferin an der Hamburger Schule für Freie und Angewandte Kunst. Ab 1928 arbeitete sie zunächst als freie Mitarbeiterin für die Staatliche Porzellan-Manufaktur Berlin und wurde ein Jahr später als Gestalterin angestellt.

1937 gewann die Bildhauerin, Malerin und Designerin für ihr Tafelservice URBINO den Grand Prix bei der Weltausstellung in Paris. Nach ihrer Übersiedlung nach Chicago in den USA fertigte sie weiterhin regelmäßig Entwürfe für die KPM. 

Werke der KPM 

1931 gestaltete Petri das Tafelservice URBINO, das auf Kreis- und Kugelformen basiert. Die Funktionalität des Services wird vor allem in der Deckelschüssel deutlich: der Deckel kann auch als Schale genutzt werden.

1948 entwarf Trude Petri die Vase BECHERFORM. Die schlichte Vasenform besticht durch die Synthese von Form und Funktionalität.

Christian Daniel Rauch  (1777-1857)

Christian Daniel Rauch

Christian Daniel Rauch erlernte das Bildhauerhandwerk bei Johann Christian Ruhl in Kassel, bevor er an der dortigen Landgräflichen Akademie ein Kunststudium begann. Seit 1797 als Kammerdiener am Königlichen Hof in Berlin tätig, wurde sein künstlerisches Talent bald entdeckt und gefördert, so dass er 1803 als Gehilfe in die Werkstatt von Johann Gottfried Schadow eintrat. Zudem erhielt er ein Stipendium für einen Aufenthalt in Rom, um dort die Kunst der Antike zu studieren. Nach seiner Rückkehr an den Berliner Hof erteilte ihm der preußische König Friedrich Wilhelm III. den Auftrag, ein Grabmonument der 1810 verstorbenen Königin Luise für das Mausoleum im Schlosspark von Charlottenburg zu entwerfen.

Werke der KPM 

Die Portraitbüste FRIEDRICH II. MIT GEWAND von 1824 aus Biskuitporzellan zeigt den preußischen König in antiker, idealisierender Formensprache, entsprechend den Bildnissen der römischen Imperatoren.

1847 hat Rauch hat den Dichter JOHANN WOLFGANG VON GOETHE IM HAUSROCK in der für ihn typischen Haltung – die Hände auf dem Rücken verschränkt – modelliert. Die natürliche, ungezwungene Darstellung des Dichters macht den besonderen Reiz dieser Plastik aus.

Die Büste FRIEDRICHS II. aus dem Jahr 1851 zeigt ein Detail des berühmten Reiterstandbildes Friedrichs des Großen, welches 1851 Unter den Linden in Berlin aufgestellt wurde. Dreispitz, Offiziersrock und der Hermelinmantel verleihen dem Bildnis des Königs Würde und Majestät.

Johann Gottfried Schadow  (1764-1850)

Johann Gottfried Schadow

Bereits im Alter von zwölf Jahren erhielt Johann Gottfried Schadow Zeichenunterricht. Nach einer Lehre beim Hofbildhauer Jean Pierre Antoine Tassaert erhielt er eine Anstellung in dessen Atelier. Einem Italienaufenthalt folgte seine Berufung als Lehrer und Entwerfer an die Kunstakademie und die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin. Als Leiter der Werkstatt der Hofbildhauerei und Direktor der Kunstakademie, prägte er die Berliner Kunstszene in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. 

Werke der KPM

Im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm II. fertigte Johann Gottfried Schadow 1795 die PRINZESSINNENGRUPPE, ein Doppelstandbild der Kronprinzessinnen Luise von Preußen und ihrer jüngeren Schwester Friederike in Marmor. Für die KPM wurde eine verkleinerte Version in Biskuitporzellan hergestellt.

Die kleine Portraitbüste FRIEDRICHS DES GROSSEN aus Biskuitporzellan zeigt ein Detail der Bronze-Statuette des Königs mit seinen Windspielen, welche 1821/22 ebenfalls von Schadow entworfen wurde. Der König ist mit Uniform, Ordensband und Dreispitz dargestellt. Oft kopiert erfreute sich die Büste großer Beliebtheit.

Paul Scheurich  (1883-1945)

Paul Scheurich

Paul Scheurich begann nach seiner Übersiedelung nach Deutschland im Jahre 1900 ein Studium der Bildhauerei an der Akademie der bildenden Künste Berlin. Ab 1909 arbeitete Scheurich im Atelier von Louis Tuaillon. Seine figürlichen Entwürfe wurden in deutschen Werkstätten und Manufakturen in Porzellan umgesetzt, seit 1918 auch von der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin.

Werke der KPM

Der liegende weibliche Akt RUHENDE aus dem Jahr 1918 verzaubert durch seine Oberflächenmodellierung und das Spiel von Licht und Schatten, das die plastische Wirkung der Figur zusätzlich belebt.

DIE PERLE heißt Scheurichs Figur von 1940. Triton, aus den Wellen auftauchend, hält eine Perle in die Höhe, während die Nereide, ihm den Rücken zuwendet und sich dem Spiel der Wellen hingibt.

Karl Friedrich Schinkel  (1781-1841)

Karl Friedrich Schinkel

Karl Friedrich Schinkel begann im Alter von 18 Jahren eine Ausbildung bei den Architekten David und Friedrich Gilly. Als Schüler der neugegründeten Bauakademie in Berlin war er bereits an Bauwerken in Berlin und Potsdam beteiligt. Ab 1821 war Schinkel verantwortlich für die Herausgabe der „Vorbilder für Fabrikanten und Handwerker“, einer Vorlagensammlung, die für das produzierende Gewerbe sowie die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin stilbildend war. Schinkel prägte die Formgebung des preußischen Klassizismus. Nach seinem Tod 1841 in Berlin hinterließ er der KPM ein Konvolut von Entwürfen, das sich noch heute in ihrem Archiv befindet.

Werke der KPM

Der ANTIKE ZUCKERKORB wurde 1810 mit einer reichen Goldgravur und einem farbig gestalteten Einsatz für die preußische Königin Luise hergestellt. Die kelchförmige Wandung ist als Korbgeflecht gearbeitet und lässt den farbig gefassten Einsatz sichtbar werden.

Der SCHINKELKORB wurde um 1820 nach einem Entwurf von Karl Friedrich Schinkel im Auftrag des preußischen Königs Friedrich Wilhelm III. gestaltet. Das reich dekorierte Gefäß war Bestandteil der Hochzeitsgeschenke für seine Tochter Charlotte, der späteren Zarin Alexandra Feodorowna. Für den filigran durchbrochenen Rand müssen circa 3000 präzise Schnitte einzeln von Hand gesetzt werden. 

1818 entstand die Vase TROMPETENFORM nach einem Entwurf Schinkels. Die Vase ist ein oft kopierter Klassiker der KPM. Es gibt sie in sechs Größen und Ausführungen. Sie ist auch mit einem Blumenfries in Biskuitporzellan und reicher Goldgravur erhältlich.

Siegmund Schütz  (1906-1998)

Siegmund Schütz und Trude Petri
Siegmund Schütz und Trude Petri

Nach dem Studium der Bildhauerei und Holzgestaltung arbeitete Siegmund Schütz von 1932 bis 1970 als künstlerischer Mitarbeiter der Staatlichen Porzellan-Manufaktur. In dieser Zeit prägte er maßgeblich die Formgebung des modernen Porzellans. Sein besonderes Interesse galt der Oberflächengestaltung des Porzellans, er entwarf zahlreiche Dekore als Tief- und Flachschnittrelief. Die Motive für den plastischen Reliefschmuck fand Schütz in Naturformen und Vorbildern der klassischen Antike. 1966 beteiligte sich Schütz erstmals an den Staatlichen Münzwettbewerben und beschäftigte sich seitdem auch mit Münzentwürfen. Auch nach seiner Pensionierung blieb er der Manufaktur eng verbunden. Zu ihrem 225. Jubiläum im Jahre 1988 entwarf er das Teeservice BELVEDERE. 1985 wurde er für seine Verdienste um die KPM mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Werke der KPM

Für das Teeservice ARKADIA, dessen Grundform von Trude Petri stammt, schuf Siegmund Schütz 1938 Reliefmedaillons in Biskuitporzellan. Die Medaillons greifen die antike Gemmentradition auf und erzählen die Geschichte des Hirtenlebens in Arkadien.

Der ERNTEBECHER aus dem Jahr 1934 ist eine becherförmige Vase die auf der Außenfläche unglasiert ist. Sie zeigt in einem Tiefschnittrelief männliche und weibliche Figuren bei der Ernte auf einem Kornfeld. Das Wechselspiel von Licht und Schatten verleiht dem Relief seine plastische Wirkung.