Historie


Königliches Unternehmen

Das „weiße Gold“ ist die große Leidenschaft Friedrichs II. von Preußen, der die Königliche Porzellan-Manufaktur im Jahr 1763 von dem Berliner Kaufmann Johann Ernst Gotzkowsky übernimmt. Der König gibt ihr den Namen und sein Zeichen: das kobaltblaue Zepter. Bis zur Abdankung Wilhelms II. im Jahr 1918 ist die KPM im Besitz von sieben Königen und Kaisern.

1717 | Vasen gegen Soldaten

Der Soldatenkönig Friedrich Wilhelm I. erhält von August dem Starken 600 sächsische Kavalleristen im Tausch gegen 151 chinesische Deckelvasen aus den Schlössern Charlottenburg und Oranienburg. Da der preußische König die Soldaten zu einem Dragonerregiment formiert, gehen die kostbaren Gefäße als „Dragonervasen“ in die Geschichte ein.

1751 | Bittbrief eines Fabrikanten

Der Berliner Wollzeughändler Wilhelm Caspar Wegely wendet sich mit einem unbescheidenen Bittbrief an den preußischen König. Er will nicht nur das Privileg, in Berlin eine Porzellan-Manufaktur zu errichten, sondern dazu als Geschenk das Kommandantenhaus in der Friedrichstraße, samt den dazugehörigen Ländereien. Außerdem verlangt er Zollfreiheit für die zur Fabrikation notwendigen Materialien und den Ausschluss jeglicher Konkurrenz.

1751 | Spendabler König

Eine Woche nach dem Erhalt von Wegelys Brief stimmt Friedrich II. dem Begehren zu und ergänzt es um ein weiteres Privileg: Damit das Arkanum, das wie ein Staatsgeheimnis gehütete Rezept zur Porzellanherstellung, unter keinen Umständen offenbart werden kann, ist es den Zollbeamten verboten, in Wegelys Fässer zu schauen. Außerdem darf Wegely seine Mitarbeiter zur Wahrung des Geheimnisses vereidigen. Die Großzügigkeit des Königs hat wirtschaftliche Gründe: Die Exklusivität steigert den Marktwert des "weißen Goldes".

1753 | Großbaustelle Friedrichstraße

Der Bau der Manufaktur ist noch nicht abgeschlossen, als die Produktion schon beginnt. Der Unternehmer Wegely erhält kostenlos Baumaterialien und muss lediglich deren Weiterverarbeitung finanzieren. Wegely wirbt erstklassige Kräfte von der Konkurrenz ab und macht den Porzellanplastiker Ernst Heinrich Reichard zu seinem Modellmeister. Das Porzellan aus der Anfangsphase ist durch ein „W“ gekennzeichnet.

1754 | Star-Engagement

Der berühmte Miniatur- und Emaillemaler Isaak Jakob Clauce übernimmt bei Wegely die Leitung der Malereiabteilung.

1756 | Waffen statt Tassen

Im Siebenjährigen Krieg braucht Friedrich II. sein Geld für andere Dinge als Porzellan aus Wegelys Manufaktur, deren bester Kunde er bisher war. Die Preußen besetzen Meißen und mit der Stadt auch die Porzellanmanufaktur. Die beschlagnahmten Lager in Dresden, Leipzig und Meißen decken fortan den königlichen Bedarf an Porzellan. Was übrigbleibt, wird unter Wert an den Armeelieferanten des Königs, Heinrich Karl Schimmelmann, veräußert. Wegely erinnert an die Einhaltung der königlichen Privilegien  und darf daraufhin die Meißner Manufaktur besuchen.

1757 | Alles in Scherben

Weder die Privilegien noch die Werkspionage können verhindern, dass Wegely kurz vor dem Ruin steht. Er löst seine Fabrik auf und verkauft Bestände, Werkzeuge und Materialien an den Berliner Unternehmer Johann Ernst Gotzkowsky.

1761 | Lust auf Porzellan und Risiko

Der Seidenfabrikant und Kunsthändler Johann Ernst Gotzkowsky gründet eine Porzellan-Manufaktur in Berlin. Mit Wegelys Modellmeister Ernst Heinrich Reichard, der im Besitz des Arkanums ist, schließt er einen Vertrag: Reichard erhält 4000 Reichstaler für das Arkanum und weitere 3000 für den Porzellanvorrat und sonstige Materialien. Außerdem verpflichtet er sich, bei Gotzkowsky als Arkanist und Abteilungsleiter zu arbeiten. Gotzkowsky kauft das Dorvillesche Haus neben seinem eigenen Besitz in der Leipziger Straße und beginnt dort Fabrikgebäude zu errichten. Über 100 Jahre wird die Manufaktur an diesem Standort bleiben, obwohl er, weitab der Spree, denkbar ungünstig gelegen ist. Im selben Jahr engagiert Gotzkowsky den Kändler-Schüler Friedrich Elias Meyer aus Meißen als Modelliermeister und Carl Wilhelm Boehme als Vorsteher der Porzellanmalerei.

1762 | Das Ende Gotzkowskys

Alle Positionen sind mit Spitzenkräften besetzt. Dennoch wird die finanzielle Lage von Gotzkowsky immer prekärer. Weil das königliche Konto wegen der Kriegskosten ohnehin schon überzogen ist, rechnet sich Gotzkowsky keine Chancen aus, von dieser Seite Unterstützung zu erhalten.

1763 | Friedrich der Große als Unternehmer

Das Ende des Krieges bedeutet auch das Aus für Gotzkowskys Manufaktur. Nachdem er seine Gehaltszahlungen einstellt, tritt der König selbst auf den Plan und kauft die Porzellan-Manufaktur für die beachtliche Summe von 225.000 Reichstalern. Er übernimmt das gesamte Personal von 146 Mitarbeitern. Am 19. September wird Friedrich II. offiziell zum Unternehmer. Er gibt der Manufaktur seinen Namen und sein Zeichen: das königliche Zepter. Von nun an trägt sie den Namen Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin und wird zum Musterbetrieb: Es gibt keine Kinderarbeit, dafür aber geregelte Arbeitszeiten, überdurchschnittliche Einkommen, gesicherte Renten, eine Betriebskrankenkasse sowie die Versorgung für Witwen und Waisen.

1765 | Manufactum

Die Arbeitsabläufe werden rationalisiert, die Techniken perfektioniert. Die KPM wird, was sie bis heute ist: Ein nach ökonomischen Prinzipien arbeitender Betrieb, der das „manu factum“ wörtlich nimmt: Handarbeit ist die Basis des Unternehmens und seines Erfolgs. 1767 entstehen die Service NEUZIERAT,NEUGLATT und ROCAILLE, im Jahr 1770 NEUOSIER.

1784 | Blümerante Gefühle

1784 wird nach vierjähriger Entwicklungsarbeit der königliche Farbwunsch nach einem matten, zarten Blau erfüllt – das sogenannte „Bleu mourant“. Mit ihm wird Friedrichs Lieblingsservice, die Form NEUZIERAT, dekoriert. Daraus wird ein oft zitiertes Wort der Berliner: Wenn sie sich unwohl fühlen, so sterbensmüde wie dieses Blau, wird ihnen ganz „blümerant“.

1786 | Friedrichs Geschenkboutique

Als Eigentümer der KPM kommt der König nicht mehr in die Verlegenheit, über passende Geschenke nachdenken zu müssen. Seine diplomatischen Geschenke stammen fast alle aus der Manufaktur und finden sich im russischen Zarenhaus ebenso wie auf den Tafeln der europäischen Königshäuser. Von 1765 bis zu seinem Tode im Jahr 1786 bestellt Friedrich II. bei der KPM Porzellan im Wert von 200.000 Talern. Allein für seine Schlösser gibt er 21 Tafelservice mit bis zu 450 Einzelteilen in Auftrag.

1786 | Ende der Barzahlung

Unter dem Nachfolger Friedrichs des Großen, seinem Neffen Friedrich Wilhelm II., wird die Manufaktur zum technologisch führenden Unternehmen. Der neue König deckt seinen Porzellanbedarf bei der KPM, zahlt aber nicht bar, sondern lässt die Forderungen mit seinem Gewinnanspruch verrechnen. Mit dem Betrieb geht es steil bergauf: Ab 1787 beträgt der durchschnittliche Reingewinn pro Jahr mehr als 40.000 Taler. 1790 erteilt Peter Biron Herzog von Kurland der KPM den Auftrag für das Tafelservice KURLAND, das noch heute zu den großen Erfolgen der Manufaktur zählt.

1796 | Ganz energiebewusst

Als moderne Manufaktur forciert die KPM neue Technologien. Mehrere, übereinander liegende Brennkammern machen die neuen Öfen des Steingutfabrikanten Ungerer wesentlich effizienter.

1797 | Mit Volldampf in die Zukunft

Auf Anraten des Vorstands der Königlichen Porzellanmanufaktur-Kommission, des ehemaligen Ministers Friedrich Anton von Heynitz, erwirbt die KPM als erstes Unternehmen im Lande eine zehn PS starke Dampfmaschine, die nachweislich zehn Pferde einspart. 

1807/1808 | Napoleon besetzt Berlin

Napoleons Truppen besetzen Berlin. Sie beschlagnahmen die Manufakturkasse und lassen die Warenlager in Breslau und Warschau zugunsten französischer Behörden versteigern. In dieser Zeit erleidet die KPM hohe Verluste.

1814 | Neue Farben

Christoph Georg Frick, Arkanist der KPM, entwickelt eine brillante und raffinierte Grünskala auf der Basis von Chromoxyd sowie eine neue Schwarz-Grau-Kombination auf der Basis von Iridium. Die neuen Farben erweitern das Spektrum der Porzellanmalerei, die damit ähnliche Ausdrucksmöglichkeiten erhält wie die Ölmalerei.

1815 | Orden aus Porzellan

Mit dem Ende der Befreiungskriege sind die Preußen nicht nur die Franzosen los, sondern die KPM auch ihre Auftragsprobleme. Der König zeichnet seine treuesten Generäle mit teuren Porzellangeschenken aus.

1855 | Die erste Verkaufsgalerie

Das Warenlager der KPM wird zu einem repräsentativen Geschäft mit Vitrinen, Regalen und Schaufenstern umgebaut.

1873 | Neuer Standort – neue Vorteile

An der Leipziger Straße muss die KPM dem Bau des Preußischen Landtages weichen. Der neue Standort des 360.000 Taler teuren Neubaus am Rande des Tiergartens ist aufgrund seiner Lage an der Spree nun endlich für Transporte von Rohstoffen und Fertigprodukten per Schiff erreichbar.

1878 | Weniger ist mehr

Der Chemiker Hermann Seger tritt in das Unternehmen ein und entwickelt neue Glasuren. Zu seinen Erfindungen zählen die Ochsenblut-, Seladon-, Kristall- und Laufglasuren, die von antiken chinesischen Keramiken inspiriert sind.

1881 | Künstlerischer Einfluss

Dem Manufakturdirektor wird ein künstlerischer Leiter an die Seite gestellt. Er ist dafür zuständig, das hohe künstlerische Niveau der KPM-Porzellane zu gewährleisten.

1908 | Jugendlicher Stil

Theodor Schmuz-Baudiss wird künstlerischer Leiter und setzt verstärkt die von Seger entwickelten Glasuren ein: Die KPM-Porzellane des Jugendstils, wie das 1912 entstandene Service CERES, gelten als vorbildlich in der Porzellangestaltung.

1914 | Porzellan für Patrioten

Im Ersten Weltkrieg soll das Volk auf jeglichen Luxus verzichten und „Gold für Eisen“ geben. Auf kaiserlichen Wunsch verzichtet die KPM auf Golddekore. Stattdessen rückt das Eiserne Kreuz als Motiv in den Vordergrund. Statt Rosen malen die Künstler jetzt Eichenlaub und anstelle von süßen Schäferinnen die Porträts der Befehlshaber, allen voran die von Wilhelm II. und Hindenburg.

Staatliches Unternehmen

Mit dem Ende der Monarchie im Jahr 1918 wird die KPM zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur. Nach dem Zweiten Weltkrieg fällt die Zuständigkeit dem Land Berlin als Eigentümer zu. Im Jahr 1988 beschließt der Senat, die KPM wieder als Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH firmieren zu lassen.

1918 | Staatlich statt Königlich

Nach der Abdankung Wilhelms II. ist die KPM nun ohne königlichen Eigentümer. Sie wird nun zur Staatlichen Porzellan-Manufaktur Berlin. Die Marke KPM und das Zepter bleiben.

1929 | Klare Formen

Unter ihrem Direktor Günther von Pechmann, dem Begründer der Neuen Sammlung in München und Vorsitzenden des Deutschen Werkbunds, beginnt ein neuer künstlerischer Abschnitt. Werkbund und Bauhaus beeinflussen die künstlerischen Konzepte. Das im Geist des Bauhauses gestaltete Service URBINO von Trude Petri aus dem Jahr 1931 bringt dem Unternehmen nicht nur kommerziellen Erfolg. 1937 wird es auf der Weltausstellung in Paris mit dem Grand Prix ausgezeichnet. Basierend auf der Formensprache der Neuen Sachlichkeit entstehen die Service ARKADIA (1938) und FELDBLUMENRELIEF AUF BORD (1940).

1938 | Auf den Spuren der Antike

Aus Anlass des 175jährigen Bestehens der KPM entsteht das Service ARKADIA. Trude Petri gestaltet seine Form im Geist der Neuen Sachlichkeit und Siegmund Schütz lässt sich von der griechischen Mythologie zu kunstvollen Reliefmedaillons inspirieren. Die Machtübernahme durch die Nationalsozialisten hat in den 30er Jahren für viele Künstler der KPM gravierende Folgen: Marguerite Friedlaender wird aufgrund ihrer jüdischen Herkunft zur Emigration gezwungen. Ludwig Gies und Gerhard Marcks werden wegen ihrer Loyalität zu jüdischen Kollegen aus ihren Lehrämtern entlassen und erhalten Ausstellungsverbot. Der ebenfalls aus dem Lehramt entlassene Gerhard Gollwitzer wird künstlerischer Mitarbeiter der KPM.

1943 | Mehr zerschlagenes Porzellan

In der Nacht vom 22. auf den 23. November zerstört ein alliierter Bombenangriff die KPM Gebäude am Tiergarten, mit ihnen Maschinen und Materialien. Viele Formen sind damit unwiederbringlich verloren.

1945 | KPM zweigeteilt

In Selb, wo einst eine Erweiterung des Unternehmens geplant war, bezieht die KPM nun ein Ausweichquartier. Von Franken aus beliefert die KPM den Markt weiterhin mit Zierporzellan und Gebrauchsgeschirr. In der Zwischenzeit bauen Mitarbeiter die Berliner Manufaktur wieder auf. 

1957 | KPM wieder vereint

Die Produktion zieht zurück auf das historische Gelände der KPM in Berlin-Tiergarten, nachdem die Gebäude dort wieder aufgebaut wurden.

1967 | Orientalisch beflügelt

Der Designer Wolf Karnagel entwirft das Mokkaservice STAMBUL. Heute ist es ein gesuchter Designklassiker und erzielt bei Auktionen Höchstpreise.

1981 | Formen gegen Figuren

Die DDR-Führung gibt das nach Ost-Berlin ausgelagerte Archiv der KPM zurück. Im Austausch kehren die Figuren der ehemaligen Schlossbrücke an ihren alten Platz zurück.

1981 | Fürstlich Tafeln

Der Sultan von Brunei bestellt für seinen Hof ein Speise-Service ROCAILLE im Dekor Breslauer Stadtschloss, ein Kaffee-Service KURLAND und das Schokoladenservice CAMPANER. 

1988 | Wieder Königlich

Durch Senatsbeschluss wird die KPM zur Gesellschaft mit beschränkter Haftung und firmiert fortan als KPM Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin GmbH. Sie ist nun kein staatliches Unternehmen mehr. Zuständig für die KPM ist die Gewerbesiedlungsgesellschaft, eine Tochter der landeseigenen Investitionsbank Berlin.

1991 | Farbwechsel

Die KPM besinnt sich wieder stärker auf ihre kulturellen und kunsthandwerklichen Traditionen. Farben und Muster werden neu entdeckt. Das Sortiment verbindet Neues mit Altem: Bedeutende Service der Neuen Sachlichkeit werden neu aufgelegt, seinerzeit nicht umgesetzte Entwürfe erstmals realisiert. 1993 erhält das Unternehmen ein neues Erscheinungsbild, in dem das Zepter aus dem Wappen Friedrichs des Großen in den Mittelpunkt tritt.

1996 | Klassische und neue Akzente

Nach dem großen Erfolg der Vasenkollektion MARI von 1994 präsentiert die KPM einen weiteren Höhepunkt der Zusammenarbeit mit dem italienischen Designer Enzo Mari: das Service BERLIN. Mit ihren konkav und konvex gestalteten Fahnen zeigen die aufeinander gestellten Teller und Schalen von BERLIN die Form einer sich öffnenden Blüte. Der Entwurf wurde 1998 mit dem iF Design Award ausgezeichnet wurde.

1998-2003 | Sanierung des Manufaktur-Denkmals

Innerhalb von fünf Jahren wird das gesamte KPM QUARTIER am Randes des Berliner Tiergartens unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten von den Architekten von Gerkan, Marg und Partner saniert. Zugleich wird die Produktionstechnologie auf den neuesten Stand gebracht. Von der Kraft fernöstlicher Stile angeregt, entsteht das Service ZEN.

Privates Unternehmen

Nach mehreren Privatisierungsversuchen übernimmt der Berliner Bankier Jörg Woltmann die Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 2006 als Alleingesellschafter. Mit großem Erfolg bestimmt er die Neuausrichtung des traditionsreichen Unternehmens, indem er die Internationalisierung der KPM als Premiummarke vorantreibt und neue Arbeitsplätze schafft.

2006 | Eröffnung der neuen Manufaktur-Verkaufsgalerie

Nach der vollständigen Privatisierung eröffnet die KPM ihre neu gestaltete Verkaufsgalerie in der historischen Ringkammer-Ofenhalle. In der tausend Quadratmeter großen Halle präsentiert sich dem Besucher eine glanzvolle Welt für stilvolle Tischkultur und gehobene Lebensart.

2007 | Expansion

In der Potsdamer Innenstadt eröffnet die KPM eine weitere Verkaufsgalerie in der Nähe des Brandenburger Tores. Weitere Galerien befinden sich in Berlin (KPM QUARTIER, Unter den Linden und Hotel Kempinski), Hamburg (Neuer Wall) und Köln (Brückenstraße). Mit dem Ausbau der Präsenz in den USA, Russland, Japan, China und den Vereinigten Arabischen Emiraten schreitet die Internationalisierung der Marke KPM voran.

2007 | Eröffnung der Erlebnisausstellung KPM WELT

Die Manufaktur eröffnet die KPM WELT Erlebnisausstellung im KPM QUARTIER. Auf dem 500 Meter langen Rundgang erlebt der Besucher die faszinierende Welt der Königlichen Porzellan-Manufaktur Berlin mit ihrer 250jährigen Geschichte. Er erfährt alles über die aufwändige Herstellung der Porzellane und die Kunst der Porzellanmalerei und -dekoration. Die KPM WELT zählt zu den kulturellen Höhepunkten Berlins.

2012 | Friedrich-Jubiläum

Die Manufaktur feiert den 300. Geburtstag ihres Gründers mit einer historischen Ausstellung und „Friedrich-Führungen“ durch die KPM WELT. Eine besondere Huldigung aus Porzellan ist die FRIEDRICH-KARTOFFEL, mit der die KPM an den „Kartoffelbefehl“ des Königs erinnert. Er schuf die Voraussetzung für Verbreitung des nahrhaften Gemüses in Preußen. 

2013 | 250 Jahre KPM

Die KPM feiert ihr 250-jähriges Bestehen mit 23 limitierten Sammlereditionen sowie den neuen Servicen KURLAND Blanc Nouveau und KURLAND Royal Noir. Unter dem Titel MADE TO STAY präsentiert sich die KPM mit einer atemberaubenden Erlebniswelt im Lichthof des KaDeWe.

Den abschließenden Höhepunkt des Jubiläumsjahres bildet die Sonderausstellung „Königliche Porzellan-Manufaktur Berlin 1763-2013. Porzellankunst aus privaten Sammlungen.“ Vom 20. September 2013 bis zum 5. Januar 2014 bietet sie in einer nie zuvor gezeigten Weise einen Querschnitt durch sämtliche Schaffensperioden der Manufaktur.